Archidiakonatskirche in Apelern

Kirchengeschichte von der Romanik bis heute

Archidiakonatskirche in Apelern

Die ehemalige Archidiakonatskirche gehört zu den ältesten in Schaumburg. In der jetzigen zweischiffigen frühgotischen Kirche stehen noch drei wuchtige Säulen aus der vorhergehenden romanischen Kirche. Der mächtige, weithin sichtbare Turm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts war zugleich auch Fluchtturm für die Gemeinde. Die Turmhalle wurde erst vor 100 Jahren in den gottesdienstlichen Raum einbezogen und dient als Gedenkhalle für die Gefallenen. An der Ostwand des Chorraumes sind Reste der ursprünglichen Ausmalung der Kirche zu sehen. Das Ostfenster wurde bei der Kirchenrenovierung 1962/63 freigelegt und mit einer zeitgenössischen Darstellung des "Baumes des Lebens" versehen. Neben anderen Ausstattungsstücken befinden sich in der Kirche auch noch zwei ausgezeichnet erhaltene Grabsteine der auch in Apelern ansässigen Familie von Münchhausen. Auch das um 1600 im Stil der Weserrenaissance errichtete Erbbegräbnis vor dem Westturm der Kirche diente der Familie von Münchhausen. Hervorzuheben seien noch zwei Holzplastiken "Adam und Eva" aus dem 14. Jahrhundert, die nach der Restaurierung links neben dem Glasfenster mit der Kreuzigungsdarstellung angebracht wurden.


Öffnungszeiten

Gottesdienst So. 10.00 Uhr
Kirchenführungen nach Vereinbarung


Kontakt

Archidiakonatskirche in Apelern
Hauptstraße 12
31522 Apelern

05043 1266
KG.apelern@evlka.de
www.kirchengemeinde-apelern.de


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